Mediation als viellfältiges Entwicklungsinstrument

In Gruppierungen, wo sich Interessierte vereinigen, werden oftmals strategische, organisatorische und operative Aufgaben an Arbeitsgruppen, Kommissionen und/oder Vorstände/Präsidien übertragen. Zwischen den verschiedenen Beteiligten können sich während des Prozesses die Interessen verändern. Neue Aufgaben entstehen und die Beziehungen und Positionen werden dynamischer.

Oftmals ist die Mitgliederversammlung das höchste Organ eines Vereins und wählt die Verantwortlichen für die Führung und Ausführung. Diese Versammlung findet meist nur einmal jährlich statt, was den Einflussbereich der einzelnen Mitglieder relativiert. Da es sich bei Vereinen/Organen grösstenteils um Freiwilligenarbeit (Vorstand) mit keiner oder überproportional kleinen Entschädigungen geht, wird der Rechtsweg selten eingeschlagen. Auch Schlichtungs-/Gerichtsverfahren sind die Ausnahme.

Konflikte innerhalb einer Vereinigung können die Weiterentwicklung und/oder den eigentlichen Vereinszweck negativ beeinträchtigen. Innerhalb der Vereinigung ergeben sich immer wieder Möglichkeiten, Konflikte selber zu lösen. Oftmals ist jedoch ein Zerwürfnis der verschiedenen Parteien die Folge, Vorstandsrücktritte, Austritte, Blockaden sind das Endresultat.

Mit der mediativen Unterstützung sind Lösungsmöglichkeiten eher konfliktfrei möglich und der Weg für ein strukturiertes Vorwärtskommen wird freier.